christoph clausen                        
musik theater regie   
aus berlin         
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BECOMING MARIA C.

Premiere: 15. Okt 2021  
Haus der Statistik Berlin (KUBIK16)

Irgendwo in dieser Stadt, in dem Schaufenster einer kleinen Modeboutique stehen die zwei Puppen Aberdeen und Brooklyn. Dass die Zeiten schlecht sind, ist auch ihnen nicht entgangen. Etwas muss sich ändern. Gemeinsam versuchen sie in der Opernwelt ihr Glück. Doch wie und worüber soll man singen, wenn man strenggenommen nur aus Polystyrol besteht und keine Gefühle hat? Doch das Vorsingen gelingt. Das Schaufenster wird zum Opernhaus. Und damit beginnen die Probleme. Mithilfe des mobilen Theaterwagens KUBIK16 sollen die verkrusteten Strukturen der Opernhäuser, die sich seit den Zeiten Maria Callas‘ nur wenig geändert haben, in die Öffentlichkeit gebracht werden. Zwischen den Hochhäusern, unweit des Alexanderplatzes, sitzen die Zuschauer*innen mit Funk-Kopfhörern auf den Ohren unter dem Berliner Abendhimmel, und erleben eine Anti-Oper.

Aberdeen: Derya Atakan / Brooklyn: Mathilde Vendramin / Intendant & Violine: Maria Reich / Regie & Text: Christoph Clausen / Kostüm-& Bühnenbild: Katrin Wittig / Maske: Melanie Kunick / Produktionsleitung: Paula Häfele / Regieassistenz / Inspizienz: Mona Brinkmann

Diese Produktion findet im Rahmen von Neustart Kultur #TakePart statt und wird gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beaufragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.


bio

                                    

Christoph Clausen studierte an der Freien Universität Berlin Literatur- und Theaterwissenschaft. Ab 2011 arbeitete er als Schauspieler in verschiedenen Off-Theatern, u.a. Hebbel am Ufer Theater, Heimathafen Neukölln und Ackerstadtpalast. Im Jahr 2015 begann er, Musiktheaterregie an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin zu studieren. Seit 2016 inszeniert er Sprech- und Musiktheaterabende, arbeitet u.a. an der Komischen Oper, Staatsoper Berlin, Deutsches Theater und Philharmonie Luxembourg u.a. in Zusammenarbeit mit Ulrich Rasche, Manos Tsangaris und der freien Opernkompanie Novoflot. Seit 2018 schreibt er eigene dramatische Texte. Eigene Inszenierungen waren in den letzten Jahren am Delphi Theater, Theaterdiscounter, TheateruntermDach und im Haus der Statisik zu sehen. Ab 2021 inszeniert er darüber hinaus auf der mobilen Bühne KUBIK16 (www.kubik16.de).

media

2021 jedes herz (freiraum berlin)

2018 la périchole (delphi theater)



2017 der rosenkavalier (studiosaal hfm hanns eisler)

2017 il mondo della luna (musikbrauerei)



2019 die winterreise oder der letzte tag (theater unterm dach berlin)